Ich habe
Rotachstrasse 6
9000 St. Gallen
071 245 93 11
mail@susannebuergi.ch
Susanne Bürgi
071 245 93 11
mail@susannebuergi.ch
Susanne Bürgi
Coaching, Prozessbegleitung
und Workshops

Fröhliche Weihnachten. Das wäre schön.

Wir alle wünschen uns harmonische Weihnachten im Kreise unserer Lieben. Die Realität sieht jedoch oft ganz anders aus. Leider. Enttäuschung und Streit stehen ausgerechnet jetzt häufig an der Tagesordnung. Lese hier warum das so ist und wie wir Weihnachten doch noch geniessen können.

 

 

Das grösste Hindernis und zugleich die grösste Herausforderung für frohe und/oder fröhliche Weihnachten sind die kleinen und grossen Erwartungen, die wir alle haben.  Wir wünschen uns jene heile Welt zurück, die wir aus Kindertagen kennen oder in Filmen, Büchern und Zeitschriften sehen. Diese Erwartung ist legitim. Dass sie erfüllt wird, ist jedoch fragwürdig.

 

Warum ist das so?

 

  • Der allgemein hohe Erwartungsdruck löst oft Stress aus.
  • Die stillschweigenden Vorstellungen darüber, wie genau das perfekte Weihnachtsfest sein soll, unterscheiden sich innerhalb der Familie.
  • Oft wird an der Form des Festes festgehalten (z.B. immer bei der Mutter Zuhause, immer am gleichen Datum, immer mit…). Dabei wird vergessen, dass alles nur für eine gewisse Dauer beständig ist und irgendwann nach Veränderung verlangt. Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein.
  • Viele von uns sind vielbeschäftigt in unserem Alltag. Der Switch auf Besinnlichkeit ist nicht immer leicht.
  • Bestehende zwischenmenschliche Spannungen werden tunlichst unter den Tisch gekehrt. Anstatt entspanntes Zusammensein zu geniessen, unterdrücken wir unterschwellige Konflikte. Das Weihnachtsfest wird zum seelischen Kraftakt.

 

 

Wie Weihnachten also doch noch geniessen?

 

  • Überprüfe ob deine eigenen Erwartungen realistisch sind und passe sie ggf. der Situation an. Mag sein, dass das Loslassen von manchen Erwartungen Gefühle der Trauer auslösen. Nehme diese Gefühle an. Habe Mitgefühl für dich und lasse los.
  • Konzentriere deine Aufmerksamkeit auf einen Aspekt von Weihnachten, der dich wirklich erfreut.
  • Erlaube deinen Lieben mit dem Thema Weihnachten so umzugehen, wie sie es können und wollen. Sehe sie in ihrem Bestreben das Beste hervorzubringen, auch wenn es für dich und aus deiner Sicht nicht wirklich gut ist.
  • Entlasse die anderen aus der Pflicht dich glücklich zu machen.
  • Sorge du selber für dein Wohlbefinden. Gehe gut mit dir um und stehe für dich ein.

 

 

Dieses Jahr ist Vieles anders – wegen Corona.

  • Veränderung heisst Altes loslassen.
  • Veränderung bedeutet oft Verunsicherung.
  • Veränderung birgt die Chance für Neues.

 

Ich wünsche uns allen frohe Weihnachten – trotz allem – oder erst recht!

 

PS: Brauchst du noch ein Weihnachtsgeschenk? Dann bestelle mein Buch „Was hat meditieren mit Zähne putzen zu tun? Meditation – ein Weg zu mehr Gelassenheit“ unter folgendem Link.  www.einwegzumehrgelassenheit.ch