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Susanne Bürgi
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Susanne Bürgi
Coaching, Prozessbegleitung
und Workshops

Bei mir ist alles bestens

Susanne Buergi Coaching, Bahngleise

Liebe Susanne,

Schön, wieder einmal von dir zu hören bzw zu lesen. Hoffentlich gehts dir gut.

Bei mir ist alles bestens :
Meine alljährliche Fastenzeit hab ich auch dieses Jahr erfolgreich absolviert, der 18-jährige Tigi* ist gesund und sehr anhänglich, mein Alltag ist nach wie vor prima angenehm, und last but not least, liebe ich mein Werkstättli.

Zur aussergewöhnlichen Lage:
Wer hätte Anfangs Februar gedacht, dass unsere Gesellschaft so plötzlich ein paar Gänge heruntergeschaltet wird !
Für mich gabs und gibts bis jetzt keine gröberen oder einschneidenden Veränderungen :

Mein Arbeitsalltag:
Meine Geräte-Patienten in den Spitälern und Kliniken kuriere und betreue ich nach wie vor. Im Moment ist es (noch) recht ruhig bei meinen Kunden: Viele Operationen und Eingriffe werden vertagt, die Intensivstationen werden wenn möglich erweitert und für den zu erwartenden Hochbetrieb vorbereitet, der Notfallbetrieb muss natürlich nach wie vor gewährleistet sein.

Meine freie Zeit:
Da ich vom 9. bis 19. März fastete, ging ich in dieser Zeit auch nicht aus und musste auch nie einkaufen. Nun hab ich zusätzlich auch schön viel Zeit, um Büro, Wohnung, Werkelstättli und Keller wieder einmal intensiv zu räumen und viele Sachen zu sortieren.
Es ist zwar schade, dass ich nicht mehr ab und zu in meine Lieblingslokale Buena Onda, Palace und Grabenhalle kann. Die Freude danach wird aber umso grösser sein. Und gesunde Kräuterschnäpse kann ich auch ganz gut Zuhause geniessen.

Einkauf:
Schade, dass mein geliebter Wochenmarkt nun aussetzen muss. Aber es gibt ja so wunderbare Frischprodukte im Migros.
Völlig völlig unverständlich ist es mir, warum gewisse Leute WC-Papier hamsterten. Warum ? Haben diese Arschlöcher Angst, dass sie ihren Arsch mit Wasser reinigen müssen, anstatt ihn mit Papier zu verschmieren ?

Unterwegs:
Auf den Strassen ist es wunderbar. Viel viel weniger Autos im Werkverkehr und fast keine LautAuspuff-Deppentrottel am Abend, juhuii.

Fazit:
Unserer dekadenten Gesellschaft tut es bestimmt gut, ein wenig inne zu halten und sich vielleicht aufs Wesentliche im Leben zu besinnen.
Vor allem auch der unsäglich Mobilitäts-Wahn und die saublööde Billig-Fernferien-Macherei macht mal kurze Pause.

Dass nun aber die halbe Wirtschaft zum Stillstand kommt und vor allem auch manche Kleinunternehmer finanzielle Schwierigkeiten bekommen, ist sehr sehr schade. Hoffentlich wird es nicht allzu arg !

Ob die Corona-Viren wirklich so schlimm und bedrohlich für die Menschheit ist, wage ich stark zu bezweifeln. Jedenfalls vermute ich, dass sie sich nicht annähernd mit der schlimmen Spanische Grippe vor 100 Jahren vergleichen lässt.

Und zum Schluss: Ich vermute, dass der momentane Ausnahmezustand ein Test für zukünftige, wirklich schlimme Krisen ist ( Wasser, Energie, Natur, Finanzen )

Nun wünsch ich dir alles Gute und bleib gesund und munter

Herzliche Grüsse

Pietro*

* die Namen sind geändert